Reisebericht
über die
4-Tagestour
vom 01. Mai 2008 bis 04. Mai 2008
in die
Dolomiten

 

01. MAI 2008 = TAG 1

 

Am 01. Mai 2008 gegen 08:00 Uhr sind wir zur Dolomitentour gestartet. Leider sind wir nur zu zweit gestartet, da zwei Teilnehmer sehr kurzfristig die Dolomitentour abgesagt haben. Frank und ich ließen uns aber die Freude an der Tour nicht verderben. Um auch schon bei der Anfahrt nach Kiens im Pustertal etwas Spaß zu haben, sind wir nur bis kurz vor Füssen auf der Autobahn in südliche Richtung gefahren.

Meine bepackte, frisch gewaschene und polierte Triumph. Leider haben meine Triumph und Franks Yamaha so nicht mehr lange ausgesehen, denn auf dem Weg nach Füssen sind wir in die ersten Regenschauer gekommen.

Franks schwer bepackte Yamaha kurz nach der Abfahrt.

Unten seht Ihr Frank meinen Begleiter.

Da wir schon mal in der Gegend waren und wir noch genügend Zeit hatten, haben wir noch einen kleinen Abstecher zu den Königsschlössern Hohenschwanstein und Neuschwanstein gemacht. Jedoch haben wir auf eine Besichtigung der beiden Königsschlösser von innen verzichtet.

Auf der Weiterfahrt in Richtung Reutte hat uns der Regen mal wieder erwischt. Wir hatten gleichzeitig Sonnenschein und Regen.

Eigentlich hatte ich vor die Fahrt über das Hahntennjoch (1.884m ü. d. M. maximale Steigung 15%) und den Holzleitensattel (1.126m ü. d. M. maximale Steigung 12%) fortzusetzen. Aber das Hahntennjoch war noch gesperrt, so mussten wir leider über den Fernpass (1.209m ü. d. M. maximale Steigung 8%) ausweichen. Vom Fernpass habe ich bei der Anfahrt leider keine Bilder.

Damit wir nicht durch das relativ langweilige Inntal fahren mussten, haben wir den Weg über den Silzer Sattel (1.685m ü. d. M. maximale Steigung 9%) und den Kühtaisattel (2.017m ü. d. M. maximale Steigung 16%) gewählt. Der Weg über den Kühtaisattel hatte auch noch den Vorteil, dass wir nicht direkt durch Innsbruck mussten. Sondern nach Innsbruck direkt auf die Brennerstraße gekommen sind.

Die Bilder zeigen uns auf dem Kühtaisattel kurz unterhalb der Passhöhe an einem kleinen Stausee. Ich wollte nur ein Stück in Richtung See laufen, und bin gleich im Schnee bis zum Knie eingesunken. Kurz nach unserer Rast an diesem kleinen Stausee hat es auch noch angefangen zu Schneien. Aber der Schnee ist auf der Straße nicht liegen geblieben.

Blick auf die Europabrücke von der „alten“ Brennerstraße.

Diese Bilder zeigen das Inntal in Richtung Innsbruck bei der Abfahrt vom Kühtaisattel.

Rast an der „alten“ Brennerstraße mit Begutachtung unseres mittlerweile richtig schmutzigen Bikes’s auf der österreichischen Seite. Danach kamen wir über den Brennerpass (1.374m ü. d. M. maximale Steigung 14%).

An der Brennerstraße in Richtung Bozen und kurz bevor wir ins Pustertal abgebogen sind.

Am Hotel Kronblick in Kiens im Pustertal sind wir um ca. 18:30 Uhr angekommen. Hier hat schon das vier Gänge Abendessen auf uns gewartet. Unsere Bike’s konnten wir in der Hotelgarage unterstellen.

Abends haben wir in gemütlicher Atmosphäre bei einem Glas Bier den Abend ausklingen lassen.

 

02. MAI 2008 = TAG 2

 

Am 02. Mai 2008 gegen 09:00 Uhr sind wir nach reichhaltigem Frühstück und bei wunderschönem Wetter zu einer Tagestour durch die Dolomiten gestartet.


Hier noch ein paar Bilder vom Hotel Kronblick und der Umgebung vom Hotel .

Bilder von der Bade- und Saunalandschaft im Hotel. Die Benutzung der Einrichtungen waren im Preis inbegriffen.

Als erstes haben wir morgens an einer Waschanlage erst mal unsere Bike’s gewaschen.

Wegen Baggerarbeiten am Hang über uns mussten wir auf dem Weg zum Würzjoch (1.987m ü. d. M. maximale Steigung 16%) eine kleine Pause einlegen.

Diese Bilder sind auf dem Weg zur Passhöhe des Würzjoches entstanden. Trotz angeblich gesperrtem Pass konnten wir über das Würzjoch fahren.

Bilder bei genialer Sicht und herrlichem Wetter auf der Passhöhe des Würzjoches.

Bilder die gegensätzlicher nicht sein könnten, denn wann sieht man schon mal eine Pistenraupe und Motorräder einträchtlich nebeneinander stehen.

Nachfolgend noch einige Bilder bei der Abfahrt vom Würzjoch über „Halsl“  (1.863m ü. d. M. maximale Steigung 16%).

Hier waren wir an der Bundesstraße in Richtung Bozen bevor es wieder nach oben in Richtung Nigerpass (1.690m maximale Steigung 15%) geht.

Vom Nigerpass ging es über die Rosengartenstraße (1.774m ü. d. M. maximale Steigung 24%) an den Karersee.

Bilder vom Karersee (1.520m ü. d. M.)

Nach dem Karersee fuhren wir weiter zum Karerpass (1.745m ü. d. M. maximale Steigung 16%). Über den Karerpass ging es weiter zum Passo di Lavazé (1.808m ü. d. M. maximale Steigung 15%) und zum Passo di Pramadiccio (1.431m ü. d. M.).

Da es mittlerweile schön etwas spät wurde mussten wir die geplante Tour etwas abkürzen und sind dann die Dolomitenstraße in Richtung Pordoijoch (2.239m ü. d. M. maximale Steigung 8%) weiter gefahren.

Bilder von der Passhöhe auf dem Pordoijoch.

Nach dem Pordoijoch kam der letzte Pass an diesem wunderschönen Tag. Der letzte Pass den wir überqueren mussten heißt Campolongopass (1.850m ü. d. M. maximale Steigung 10%).

Am ende der Passstraße des Campolongopass hatten wir einen wunderbaren Blick über Covara in Badia.

Durch das herrliche Gaderatal ständig entlang eines Bergbaches sind wir abends wieder zurück nach Kiens durch Casteldarne zum Hotel Kronblick gefahren.

 

03. MAI 2008 = TAG 3

 

Am 03. Mai 2008 sind wir wieder ungefähr gegen 09:30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein zu einer weiteren Tagestour aufgebrochen.

Im Pustertal sind wir an dem Lago di Valdaora vorbeigekommen.

Nach einem kurzen Stück durch das Gaderatal sind wir über den Furkelpass (1.789m ü. d. M. maximale Steigung 15%) und weiter durchs Pustertal.

Von der Hauptstraße im Pustertal sind wir rechts abgebogen und sind zum teilweiße noch zugeforenen Pragser Wildsee (1.500m ü. d. M.) hoch gefahren. Hier einige Bilder vom Pragser Wildsee.

Über den Kreuzbergpass (1.636m ü. d. M. maximale Steigung 12%), den Antonio Pass (1.476m ü. d. M. maximale Steigung 12%) und den Sant-Angelo-Pass (1.756m ü. d. M. maximale Steigung 11%) ging es nach Misurina (1.756m ü. d. M.).

In Misurina gibt es den gleichnahmigen See. Nachfolgende Bilder zeigen den komplett noch zugefrorenen Misurinasee mit dem beeindruckenden Felsmassiv im Hintergrund.

Nach dem Misurinasee wollten wir noch zu den „Drei Zinnen“ hochfahren, aber die Straße war leider gesperrt. Somit mussten wir uns mit den Bildern begnügen, die wir nach der Straßensperre gemacht haben.

Die Fahrt ging dann über den Passo Cimabanche (1.529m ü. d. M. maximale Steigung 8%) und Gemärkpass (1.518m ü. d. M. maximale Steigung 6%) weiter in Richtung Cortina d'Ampezzo.

Kurz nach Cortina d'Ampezzo sind wir auf die Passstraße zum Giaupass (2.236m ü. d. M. maximale Steigung 17%) abgebogen. Der Giaupass schraubt sich mit unzähligen Kurven von Cortina d'Ampezzo bis auf die Passhöhe hinauf. Dieser Pass verlangt von Mensch und Maschine sehr viel. Aber der Pass macht auch wahnsinnig viel Spass. Die Bilder von der Passhöhe zeigen wie viel Schnee es oben noch gegeben hat.

Nach der Fahrt ins Tal nach dem Giaupass ging es sofort wieder hoch zum nächsten Pass. Der nächste Pass war der Passo di Falzarego (2.117m ü. d. M. maximale Steigung 11%).

Nach dem Passo di Falzarego mussten wir über den Valparolapass (2.192m ü. d. M. maximale Steigung 10%). Dies war leider der letzte Pass mit über 2.000m für diese Motorradtour.

Durch das Gaderatal sind wir abends wieder zurück nach Kiens zurück zum Hotel Kronblick gefahren.

Abends wurden wir noch mit einem Galadinner mit Sektempfang und sechs Gänge Menü im Hotel überrascht.

 

Hier noch der Hotelbesitzer Peter Falkensteiner hinter der Theke der Hotelbar.

 

04. MAI 2008 = TAG 4

 

Um ca. 10:00 Uhr bin ich am 4 Tag auch wieder bei schönstem Wetter die Heimreise angetreten.

Bei Sterzing auf dem Weg zum Brennerpass.

Der Blick auf eine alte Ruine im Pustertal.

Am Holzleitensattel auf dem Weg zum Fernpass, denn das Hahntennjoch war immer noch gesperrt.

Am Fernpass unterhalb der Passhöhe beim Rasthaus „Zugspitzblick“ oberhalb des Blindsee.

In der Nähe von Kempten ein letzter Blick zu den Schneebedeckten Gipfeln der Alpen.

 

Insgesamt habe ich in diesen 4 Tagen der Dolomitentour ca. 1.600 Km mit dem Motorrad zurückgelegt. Die Tour wird mir in guter Erinnerung bleiben, denn nicht nur das Wetter war Super (abgesehen von ein paar Regenschauern am ersten Tag) sondern auch mein Mitfahrer Frank war Super, und die ganze Tour ist unkompliziert abgelaufen.

 

Auf diesem Wege möchte ich mich nochmals bei der gesamten Familie Falkensteiner und den Angestellten des Hotel Kronblick für die Top Versorgung und das angenehme Ambiente bedanken.

 

Hier noch eine Zusammenfassung der gefahrenen Passstrecken während der  4-Tagestour vom 01. Mai 2008 bis 04. Mai 2008 .

- Holzleitensattel (1.126m ü. d. M. maximale Steigung 12%)

- Fernpass (1.209m ü. d. M. maximale Steigung 8%)

- Silzer Sattel (1.685m ü. d. M. maximale Steigung 9%)

- Kühtaisattel (2.017m ü. d. M. maximale Steigung 16%)

- Brennerpass (1.374m ü. d. M. maximale Steigung 14%)

- Würzjoch (1.987m ü. d. M. maximale Steigung 16%)

- Halsl (1.863m ü. d. M. maximale Steigung 16%)

- Nigerpass (1.690m maximale Steigung 15%)