Reisebericht
über die
6-Tagestour
vom 27. Juni 2008 bis 02. Juli 2008
zu den Tridays und anschliessender Alpentour

 

27. Juni 2008 = TAG 1

 

Am 27. Juni 2008 gegen 07:00 Uhr sind wir zur Tour gestartet. Wir sind mit 7 Motorrädern in der Nähe von Schwäbisch Hall gestartet. Bei Mutlangen sind 2 weitere Biker zu uns gestoßen. Die gesamte Strecke nach “Newchurch” Neukirchen am Großvenediger führte uns über Land-und Bundesstrassen. Bei der gesamten Anfahrt nach Newchurch haben wir auf Autobahnen komplett verzichtet.

Bilder vom Treffpunkt bei Mutlangen.

Nachfolgende Bilder von der ersten Rast an einer kleinen Landstrasse in der Nähe von Ulm.

Nach der kurzen Rast ging die Tour weiter in Richtung Ammersee. Am Ammersee haben wir unseren 10 Begleiter mit Sozius getroffen und sind weiter am Ammersee vorbei, dann am Kloster Andechs vorbei zum Starnberger See. Ein langes Stück ging am Starnberger See entlang bis zur Südspitze des Sees, danach haben wir die Richtung zum Tegernsee eingeschlagen. Die nachfolgenden Bilder sind an einem Rastplatz neben der Loisach entstanden.

Aber auch andere bekamen langsam Hunger und Durst.

Wie man im Bild Links sieht, wurde es langsam aber sicher Richtig Warm und Rolfi hatte richtig Durst.

Die weitere Anfahrt nach Newchurch führte uns über Bad Tölz zum Tegernsee.

Links versucht Rolfi mit seinem Bike rückwärts auf dem Parkplatz Einzuparken.

Die Fahrt ging nun weiter vorbei am Schliersee in Richtung Kufstein über den Ursprungpass (839 m ü. d. M. maximale Steigung 13%). Nach der Grenzüberfahrung nach Österreich haben wir die erste Tankstelle angesteuert, denn der Sprit in Österreich ist um ca. 0,20 € bis 0,25 € billiger als in Deutschland.

Nach dem Tankstopp ging es zum Endspurt nach Newchurch über Kitzbühl und den Thurnpass (1.274 m ü. d. M. maximale Steigung 8%) nach Mittersill und weiter nach Newchurch. Nach dem Bezug unserer Unterkunft haben wir uns zum Abendessen begeben und sind danach noch durch die Mainstreet geschlendert. Und haben den Tag langsam ausklingen lassen.

 

28. Juni 2008 = TAG 2

 

Am Morgen des zweiten Tages gegen 9:45 Uhr kam noch unser Nachzügler Marlboro am Hotel an.

Zu sechst sind wir gegen 10:00 Uhr am zweiten Tag zu einer Tagestour ins Berchtesgadner Land aufgebrochen.

Gestartet sind wir in Richtung Mittersill, nach Mittersill ging die Tour weiter in Richtung Kitzbühl über der Thurnpass (1.274 m ü. d. M. maximale Steigung 8%). Nachdem wir Kitzbühl hinter uns hatten kam der Pass Strub (704 m ü. d. M. maximale Steigung 18%) und der Kniepass (558 m ü. d. M. maximale Steigung 8%) anschließend kamen wir auf dem Weg zum Hintersee noch über den Steinpass (615 m ü. d. M. maximale Steigung 8%).

Nachfolgend Bilder von der ersten Rast und Bilder vom Hintersee in der Nähe von Berchtesgaden.

Vom Hintersee ging es weiter nach Berchtesgaden. Von Berchtesgaden aus sind wir zur Rossfeld Höhenringstrasse (1.540 m ü. d. M. maximale Steigung 10%) hochgefahren (Mautpflichtige Strecke Maut = 3,50 €).

Nach der Rossfeld Höhenringstrasse ging es auf kleinen Nebenstrecken nach Salzburg. Da wir relativ wenig Zeit hatten, sind wir durch Salzburg nur durchgefahren.

Nach Salzburg sind wir durch wunderschöne und kurvenreiche Täler und Bergstrecken weiter über den Dientersattel (1.357 m ü. d. M. maximale Steigung 8%), Filzensattel (1.291 m ü. d. M. maximale Steigung 18%), Grießenpass (976 m ü. d. M. maximale Steigung 5%) und den Thurnpass (1.274 m ü. d. M. maximale Steigung 8%) zurück nach Newchurch. Die gefahrene Streckeder Tagestour ging über 390 Km.

Am Abend sind wir in Newchurch wieder auf der Mainstreet unterwegs und haben dort auch den Rest der Gruppe wieder getroffen, aber auch viele Freunde und Bekannte haben wir dort wieder gesehen. Die nachfolgenden Bilder zeigen den Abend in Newchurch.

 

29. Juni 2008 = TAG 3

 

Am dritten Tag sind wir zu dritt in Richtung Dolomiten gefahren. Die anderen der Gruppe mussten leider wieder nach Hause fahren. Gestartet sind wir in Newchurch danach sind wir über die Pinzgauer Höhe (1.507 m ü. d. M. maximale Steigung 17%) und weiter über den Gerlospass (1.628 m ü. d. M. maximale Steigung 9%) in Richtung Zillertal und Innsbruck.

Blicke über das Zillertal.

Nach Innsbruck sind wir auf Nebenstrecken im gleichen Tal wie die Brennerstrasse gefahren, aber unsere Strecke verlief bis auf die letzten ca. 8 Km auf der anderen Seite des Tales. Anschliesend sind wir über den Brennerpass (1.374 m ü. d. M. maximale Steigung 14%) nach italien gefahren und auf dem Weg in Richtung Bozen sind wir nach links ins Pustertal abgebogen.

Wir sind am Nachmittag am Hotel Kronblick in Kiens im Pustertal angekommen. Nach dem Einzug in unsere Zimmer sind wir noch zu einer kleinen Tour ohne Gepäck gestartet. Wir wollten ursprünglich die Sellarunde fahren, aber durch eine Radsportveranstaltung sind wir kaum vorwärts gekommen. Daher haben wir kurzfristig umgeplant und sind zum Würzjoch  (2.004 m ü. d. M. maximale Steigung 16%) gefahren.

 

30. Juni 2008 = TAG 4

 

Bei bestem Wetter sind wir am vierten Tag um ca. 9:45 Uhr in Kiens gestartet. Der erste Pass den wir an diesem Tag fuhren ist der Furkel Sattel    (1.759 m ü. d. M. maximale Steigung 15%) und weiter ging es zum Pragser Wildsee auf 1.500 m ü. d. M..

Vom Pragser Wildsee ging es weiter über den Passo Cimabanche (1.529 m ü. d. M. maximale Steigung 8%) und den Gemärkpass (1.518 m ü. d. M. maximale Steigung 5%) in Richtung Cortina d’Ampezzo. Auch hier sind wir nur über Nebenstrecken gefahren und kamen kurz vor Cortina d’Ampezzo mitten im Wald an einem kleinen See mit tief blauen Wasser vorbei. Den Namen des Sees habe ich leider nicht.

Von Cortina d’Ampezzo sind wir weiter zum Passo Giau (2.236 m ü. d. M. maximale Steigung 17%) über unzählige Kurven ging es zur Passhöhe des Passo Giau..

Nach dem Passo Giau ging es weiter in Richtung Süden, denn das Tagesziel ist der Gardasee. Auf dem weg zum Vallespass (2.031 m ü. d. M. maximale Steigung 13%) kamen wir durch Allehge und am gleichnahmigen See vorbei.

Vom Vallespass (2.031 m ü. d. M. maximale Steigung 13%) habe ich keine Bilder. Die nachfolgenden Bilder sind auf dem Weg zum Rollenpass (1.989 m ü. d. M. maximale Steigung 11%) und auf dem Rollenpass entstanden.

Der Broconpass liegt nun hinter uns. Auf Nebenstrecken ging es dann durch Ronco und weiter an den Gardasee. Die Bilder sind auf dem Weg zum Gardasee und kurz nach Riva di Garda bei ca. 35°C im Schatten entstanden.

Nach dem Rollenpass sah es aus als würden wir bald richtig Nass, aber vorerst blieben wir verschont. Es ging weiter zum Passo di Göbbera (988 m ü. d. M. maximale Steigung 12%) und zum Broconpass (1.616 m ü. d. M. maximale Steigung 12%).

Wir sind anschließend weiter nach Malcesine an der Ostküste des Gardasees weitergefahren und haben uns dort ein Hotel zur Übernachtung gesucht. Die Bilder sind in Malcesine entstanden. Das Abendessen haben wir in einem Restaurant direkt am See eingenommen. Natürlich mussten wir auch noch das Eis einer Eisdiele testen.

 

01. Juli 2008 = TAG 5

 

Am fünften Tag sind wir wieder bei schönstem Wetter und sehr hohen Temperaturen am Hotel in Malcesine am Gardasee gestartet. Die Tour brachte uns zuerst wieder nach Riva di Garda. Nach Riva di Garda sind wir an der Westseite des Gardasees ein Stück in Richtung Süden gefahren um dann in die Berge über dem Gardasee zu fahren um den Ausblick über den See zu genießen.

Nachdem wir wieder im Tal auf der Küstenstrasse am Gardasee waren, sind wir noch ein paar Kilometer in Richtung Süden gefahren, bis wir dann nach rechts in Bogliaco wieder in die Berge abgebogen sind. In den Bergen sind wir dann am Stausee Valvestino vorbeigefahren und sind weiter in Richtung Idrosee.

Der weitere Weg führt uns zur Südspitze des Idrosees.

Bei der Weiterfahrt entlang der Westseite des Idrosees sind wir am Seeende abgebogen zum Passo di Crocedomini (1.892 m ü. d. M. maximale Steigung 15%). Auf der Passhöhe sind wir zum ersten mal während der ganzen Tour richtig Nass geworden. Wir hatte einen Wolkenbruch mir Starkregen und Hagel. Weiter ging es über den Passo di Maniva (1.644 m ü. d. M. maximale Steigung 16%), Goletto delle Crocette (2.070 m ü. d. M. maximale Steigung 15%), Aprica Pass (1.644 m ü. d. M. maximale Steigung 16%), Passo del Bernina (2.330 m ü. d. M. maximale Steigung 12%) und den Livignopass (2.315 m ü. d. M. maximale Steigung 12%) nach Livigno. Als erstes mussten wir in Livigno unsere Bikes Tanken, denn hier ist noch ein richtiges Spritparadies, denn der Liter war um ca. 0,55 € billiger als in Deutschland. Nachfolgend die Bilder von Livigno.

Von Livigno aus ging es am gleichnahmigen Livignostausee vorbei zum Passo del Gallo (1.815 m ü. d. M.) und somit in die Schweiz.

Die Tunneldurchfahrt in die Schweiz haben wir hinter uns gelassen. Unser Weg führte uns weiter zum Flüelapass (2.383 m ü. d. M. maximale Steigung 11%). Auf dem Flüelapass bekamen wir nochmals eine kräftige Dusche. Weiter ging es nach Davos und über den Wolfgangpass (1.637 m ü. d. M. maximale Steigung 10%) nach Klosters. In Klosters haben wir nach einer Übernachtungsmöglichkeit gesucht und auch gefunden. Nachfolgend die Bilder vom Flüelapass und Klosters.

 

02. Juli 2008 = TAG 6

 

Am Morgen des sechsten Tages sind wir in Klosters in Richtung Bodensee gestartet. Von Klosters sind wir über den Luziensteigpass (713 m ü. d. M.) nach Vaduz gefahren. Nach Vaduz sind wir noch durch Vorarlberger Land nach Obersdorf gekommen. Nach Obersdorf über Isny sind wir auf die Autobahn gefahren und sind bis Aalen auf der Autobahn geblieben. Von Aalen aus sind wir die letzten 80 Km über das Kochertal nach Hause gefahren.

 

Insgesamt haben wir in diesen 6 Tagen der Tour ca. 2.310 Km mit dem Motorrad zurückgelegt.

 

Hier noch eine Zusammenfassung der gefahrenen Passstrecken während der  6-Tagestour vom 27. Juni 2008 bis 02. Juli 2008 .

- Ursprungpass (839 m ü. d. M. maximale Steigung 13%)

- Thurnpass (1.274 m ü. d. M. maximale Steigung 8%)

- Pass Strub (704 m ü. d. M. maximale Steigung 18%)

- Kniepass (558 m ü. d. M. maximale Steigung 8%)

- Steinpass (615 m ü. d. M. maximale Steigung 8%)

- Rossfeld Höhenringstrasse (1.540 m ü. d. M. maximale Steigung 10%)

- Dientersattel (1.357 m ü. d. M. maximale Steigung 8%)

- Filzensattel (1.291 m ü. d. M. maximale Steigung 18%)

- Grießenpass (976 m ü. d. M. maximale Steigung 5%)

- Pinzgauer Höhe (1.507 m ü. d. M. maximale Steigung 17%)

- Gerlospass (1.628 m ü. d. M. maximale Steigung 9%)

- Brennerpass (1.374 m ü. d. M. maximale Steigung 14%)

- Würzjoch  (2.004 m ü. d. M. maximale Steigung 16%)

- Furkel Sattel (1.759 m ü. d. M. maximale Steigung 15%)

- Pragser Wildsee (1.500 m ü. d. M.)

- Passo Cimabanche (1.529 m ü. d. M. maximale Steigung 8%)

- Gemärkpass (1.518 m ü. d. M. maximale Steigung 5%)

- Passo Giau (2.236 m ü. d. M. maximale Steigung 17%)

- Vallespass (2.031 m ü. d. M. maximale Steigung 13%)

- Rollenpass (1.989 m ü. d. M. maximale Steigung 11%)

- Passo di Göbbera (988 m ü. d. M. maximale Steigung 12%)

- Broconpass (1.616 m ü. d. M. maximale Steigung 12%)

- Passo di Crocedomini (1.892 m ü. d. M. maximale Steigung 15%)

- Passo di Maniva (1.644 m ü. d. M. maximale Steigung 16%)

- Goletto delle Crocette (2.070 m ü. d. M. maximale Steigung 15%)

- Aprica Pass (1.644 m ü. d. M. maximale Steigung 16%)

- Passo del Bernina (2.330 m ü. d. M. maximale Steigung 12%)

- Livignopass (2.315 m ü. d. M. maximale Steigung 12%)

- Passo del Gallo (1.815 m ü. d. M.)

- Flüelapass (2.383 m ü. d. M. maximale Steigung 11%)

- Wolfgangpass (1.637 m ü. d. M. maximale Steigung 10%)

- Luziensteigpass (713 m ü. d. M.)

 

Die Bilder der gesamten Motorradtour sind auch ohne Kommentare und größer in der Bildergalerie unter Bilder

“ALPENTOUR / TRIDAYS 2008” .

 

 

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